In den letzten 25 Jahren hat sich inder Photovoltaik-Technik sehr viel getan. Interressant ist vor allem die Entwicklung bei den Wechselrichtern. Hat man doch früher oft 1-Phasige Geräte gebaut, so sind es nun eher 3-Phasige. Diese Veränderung rührt hauptsächlich von den vielen unterschiedlichen Anforderungen denen die Wechselrichter heute genügen müssen. So werden PV-Anlagen heute nicht nur als reine Netzeinspeiser sondern auch Netz-parallel oder als Insel-Anlage betrieben. Dementsprechend müssen nun auch die Wechselrichter ausgerichtet werden. SMA Wechselrichter gibt es in den 3 Varianten, die oben genannt wurden.
Mit den Anforderungen die Wechselrichter hat sich auch der Markt weiter diversifiziert. Während in den Anfängen der Förderung noch oft riesige Anlagen mit bis zu 100kWh im Aufdachbereich gebaut wurden, fallen heutige Anlagen wensentlich kleiner aus. Oft sind heutige Anlagen genau so ausgerichtet, dass Sie den Eigenverbrauch eines Haushalts oder einer Firma decken können. Das heisst, dass nicht mehr Strom produziert werden soll, als auch tatsächlich verbraucht wird. Um das zu erreichen fallen heutige Anlagen kleiner aus. In der Größe von 3-8 kWP werden Photovoltaikanlage heute nach Möglichkeit verbrauchsbezogen konzipiert. Hinzu kommen Speicher, die aber immoment noch mehr der Tagesverteilung des erzeugten Stroms nutzen als der Verteilung über das gesammte Jahr. Batteriespeicher mit Lithium Ionen-Akkus oder selbst altbewährten und Preiswerten Blei-Gel Akkus sind zu teuer und zu Groß um genügend Energie zu speichern um vollständig autark zu sein. Abhilfe könnten hier Systeme der neuen Redox-Flow Technologie sein oder Wasserstoff-Brennstoffzellen-basierte Technik. letzteres wird bereits von Fronius angeboten. Herkömmliche Speicher weden von Varta, SMA, Bosch oder Kostal angeboten. Diese setzen alle auf Lithium-Ionen-Akkus oder Blei-Gel-Batterien.Für die Zukunft gibt es also wenig, was noch zu tun ist, ausser bessere Speicher-Technologien zu entwickeln ODER das Verbrauchsverhalten an die Stromerzeugung zu koppeln. Sprich Wäsche waschen, wenn die Sonne scheint. Der Knackpunkt dieser ist die Sonnenarme Jahreszeit, der Winter. Hier muss in Zukunft überlegt werden, wie am effektivsten Strom gespeichert werden kann. Eine Großbatterie für einen Straßenzug wäre eventuell eine gute Idee.