In den vergangenen Monaten wurde der Photovoltaik Eigenverbrauch immer wichtiger für die realisierung von Photovoltaik-Anlagen. Photovoltaik-Speicher haben deshalb eine viel gewichtigere Rolle zugewiesen bekommen als in der Vergangenheit. Der Run auf das neue Feld “Speicher” ist dabei nicht ohne Folgen geblieben: Fast alle Marktteilnehmer senken derzeit Ihre Preise, es werden immer Mehr und effizientere Photovoltaik-Speicher hergestellt. So sind beispielsweise beim Branchenprimus E3DC 7 Jahre Vollleistungsgarantie versprochen worden. Andere gehen noch weiter. Zuletzt erreichten uns Meldungen wonach hersteller bis zu 20 Jahre Garantie auf Ihre Produkte gaben und versprechen, dass diese knapp 40 Jahre be und entladen werden können ohne extreme Ladeeinbußen hinnehmen zu müssen.

Photovoltaik Speicher sind (noch) nicht die letzte Weisheit

Doch man arbeitet daran.

Es stellt sich die Frage wo das alles hinführen soll. Rein rechnerisch ist eine Selbstversorgung von 82% des Strombedarfs aufs Jahr gesehen mit Photovoltaik und Speicher möglich. Darüber hinaus wird es schwer sich autarker zu machen, denn für die Sonnenarmen Wintermonate würde man etwa das 6 fache an Installierter PV-Leistung benötigen um diese ohne Stromausfall zu überbrücken. Das ist nicht nur ein finanzielles Problem, sondern auch rein Platztechnisch auf den meisten Hausdächern nicht möglich. Und wer stellt sich schon gerne den restlichen Garten mit Photovoltaik voll? Photovoltaik Speicher wie wir sie Heute kennen können also nur einen Teil des Problems lösen. Derart Große Speicher, dass man Strom für den Winter “Vorspeichern” kann ist aufgrund der hohen Ruheverluste der Speicher und des Platzes so wie des Kapitals ebenfalls eine verzwickte Sache. Eine alternative könnten Power-to-Gas Lösungen für Kommunen oder Einzelhaushalte sein oder die Gute alte Elektrolyse und das Speichern von Wasserstoff, wenn die Sonne im Sommer so richtig schön auf die Dächer niedergeht. Hier gibt es zwar bereits Systeme (Fronius) aber diese sind dementsprechend teuer. Dann ist man zwar vom Strombezug aus dem Netz unabhängig, bei dem Heizen ist man aber genauso Klug wie zuvor. Zwar lassen sich auch hier schon Wärmepumpen mit in die Heizung integrieren, diese können jedoch gerade in den Wintermonaten auch nicht den gesamten Wärmebedarf decken.